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Villa artis
Villa artis - das Kunst- und Kulturprojekt für behinderte und nicht behinderte Menschen
           

     Die Villa artis als computeranimierter Entwurf.

Zum Auftakt der „Tage der Menschen mit Behinderungen“ im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald wurde Anfang Mai 2008 auf historischem Boden, im Umfeld vielfältiger sozialer Einrichtungen, die Planung der „Villa artis“ als künftigem inspirierenden und zwanglosen Treffpunkt für Menschen mit und ohne Behinderung vorgestellt.

Zusammen mit Landrätin Dorothea Störr-Ritter, Ministerialdirektor Thomas Halder, Staatssekretär Gundolf Fleischer und Caritas-Geschäftsführer Egon Engler enthüllten Architekt Werner Höfler und Bürgermeister Jürgen Ehret das Modell des Kunst- und Kulturprojekts „Villa artis“. 

 von links nach rechts: Landrätin Dorothea Störr-Ritter, Ministerialdirektor Thomas Halder, Caritas-Geschäftsführer Egon Engler, Architekt Werner Höfler, Staatssekretär Gundolf Fleischer und Bürgermeister Jürgen Ehret.

Es soll auf dem Gelände der ehemaligen römischen „Villa urbana“ entstehen und Raum für Begegnung, Freizeit und Kunst von Menschen mit und ohne Handicap ermöglichen. Ein Projekt für Integration und Austausch, weil Kunst auf Ausdruck und nicht auf Ausgrenzung setzt.

Den hohen Besuch zu diesem Ereignis wertete der Geschäftsführer des Caritasverbandes Freiburg-Stadt als Indiz für eine gute Partnerschaft. Der neue Impuls für Heitersheim unterstreiche die soziale „Leuchtturm“-Funktion der Malteserstadt, die deutliche Signale und Anhaltspunkte gebe, was eine Kommune für Menschen mit Behinderungen tun kann und künftig noch weiter tun wird. Die „Villa artis“ verbinde Kultur, Archäologie und soziales Engagement, erläuterte Engler.

Nach einer Idee von Bürgermeister Jürgen Ehret werde hier die Rekonstruktion des römischen Kornspeichers genutzt, um das reiche historische Erbe wieder aufleben zu lassen und Kultur im Alltag erlebbar zu machen.  Wer nämlich künftig das Römer- oder Maltesermuseum besucht, kann an den antiken Grundmauern des Kornspeichers vorbei zur nördlich gelegenen „Villa artis“ laufen, um im Erdgeschoss das „Café artis“ zu besuchen, das von Menschen mit Behinderung geführt wird.

Während der Eingang von Westen den historischen Vorgaben nachempfunden ist, soll die Front Richtung Osten verglast werden, um den Ausblick auf die Schwarzwaldkulisse zu eröffnen.

 Nach Osten soll die "Villa artis" verglast werden, um einen schönen Schwarzwald-Blick zu erhalten.

Vor allem im Obergeschoss beflügelt das die Kreativität, denn dort animiert eine Kunstwerkstatt Menschen mit und ohne Handicap zu kreativem Tun. 

 Die Westseite der "Villa artis" soll einem römischen Kornspeicher nachempfunden werden.

„Das wird wunderschön“, versicherte Engler dem faszinierten Publikum bei der Vorstellung des Modells. Denn schon vieles hat der Caritasverband Freiburg Stadt als Betriebsträger mit der Stadt Heitersheim als Bauträger auf den Weg gebracht. Doch diesmal gibt es ein Problem. Das, was da auf dem Papier schon so rund ist, kostet eine Million Euro. „Deshalb haben wir gut überlegt, ob wir den Startschuss für das Kunst- und Kulturprojekt geben“, räumte Engler ein. Doch überall stieß die Idee auf Begeisterung. „Das passt hierher. Das muss hierher“, ist er überzeugt.  

Der gleichen Auffassung war auch die Leiterin der Liga Bank-Filiale in Freiburg, Alexandra Holzer. Sie konnte bei der bankeigenen Stiftung eine namhafte Spende als Grundstock für das Vorhaben erwirken. 

 von links nach rechts: Caritas-Geschäftsführer Egon Engler, Ministerialdirektor Thomas Halder, Filialleiterin Liga Bank Freiburg Alexandra Holzer und Bürgermeister Jürgen Ehret.

Auch die drei Heitersheimer Weingüter Daniel Feuerstein, Julius Zotz und Josef Walz, unterstützen das Projekt „Villa artis“.  Nun sollten sich weitere Sponsoren einfinden, um die Realisierung vorantreiben zu können. „Packen wir es an“, freute sich Ehret auf die neue Herausforderung.

Spendenkonten:
Volksbank Breisgau Süd, BLZ 68061505, Konto 201650 oder Sparkasse Staufen, BLZ 68052328, Konto 9004706.   
 

Das Projekt "Villa artis" wird durch die EU, das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz sowie das Entwicklungprogramm Ländlicher Raum (ELR) gefördert!

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